Alex schrieb:
Er hat allerdings für nichts in dieser Art eine Mehrheit im US - Kongress bzw. Senat.
Dann lasst sie über den Verbleib in der Nato abstimmen, als nur darüber zu spekulieren. Eine Abstimmung sorgt für klare Verhältnisse.
Würde pro Verteidigungsbündnis abgestimmt, ist die Kuh aber noch lange nicht vom Eis. Trump könnte die Militärausgaben für das Bündnis kürzen. Inzwischen wird über einen teilweisen Abzug der US-Soldaten auf unserem Kontinent diskutiert. Das wäre ein langsamer Ausstieg aus der NATO und wäre für alle Mitglieder fatal und dieses Bündnis ohne die Beteiligung der USA einfach nicht vorstellbar.
Bei aller berechtigter Kritik ist die jahrelange Hetze gegen die Trump-Administration nicht förderlich für eine konstruktive Zusammenarbeit. Der Höhepunkt zuletzt war, dass Merz mit seinem "das ist nicht unser Krieg" nicht unerheblich dazu beigetragen, dass das Verhältnis zu den USA empfindlich gestört wurde.
Warum sagt Merz so etwas? Hat er kein Interesse, dass Hormus für alle zugänglich bleibt oder den Islamisten das Handwerk gelegt wird? Warum ziehen wir nicht an einem Strang?
Zu erwarten, dass der Ami die "Drecksarbeit" macht und uns hilft, falls wir in die missliche Lage versetzt werden, uns gegen Islamisten verteidigen zu müssen, hat sich mit dem Verhalten einiger europäischer Staaten, allen voran Deutschland, damit erledigt.